Immobase AG ehemaliger Sitz Duisburg, aktueller Sitz Halbinsel 3, 45356 Essen, vertreten durch den Vorstand Elke Boehnke, meldete Insolvenz an. Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits Anfang Oktober 2010 über das Geschäftsgebaren der Immobase AG. Seinerzeit warb Immobase per Cold Call (unerlaubter Werbeanruf) mit verlockenden Gewinnversprechen. Ohne ein zugelassenes Emissionsprospekt, aber mit rhetorisch gut geschulten Telefonverkäufern, wurde Verbrauchern seitens Immobase sogar ein Börsengang für April 2010 angekündigt. Verbraucherdienst e.V. prüfte und berichtete bereits damals präventiv über das Angebot der Immobase.
Der Vertrieb der Immobase AG, deren Vorstandsvorsitzende die aus dem Gewinnspielbereich bekannte Frau Elke Boehnke ist, wurde in der Zeit von September 2009 bis 31.03.2010 mittels Inhaberteilschuldverschreibungen bzw. Genussscheinen mit einer angegebenen jährlichen Verzinsung von 9,75 % / p. a. forciert. Um die Anleger besser ködern zu können wurden teilweise sogar schriftliche Übernahmeangebote an Anlegern versendet. Mit der Übernahme durch die Firma Marconia Capital (Sitz Schweiz), so die Anschreiben, würde eine Verdoppelung der Auszahlungen einhergehen.
Immobase AG und der vermeintliche Börsengang
Die ersten Schadensersatzansprüche von betroffenen Anlegern in fünfstelliger Höhe wurden gegen Immobase AG bereits durch die dem Verein angeschlossene Rechtsanwaltskanzlei Atay im November 2010 geltend gemacht. Letztendlich wurde betroffenen Anlegern durch das Landgericht Essen Schadensersatzansprüche in insgesamt sechsstelliger Höhe zugesprochen.
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