Wir berichteten bereits in einem älteren Beitrag über „Martin Bressers“ aus Madrid (Artikel: Anwalt lockt per Fax mit einer großen Erbschaft). Es handelt sich um ein Fax, in dem Empfängern eine große Erbschaft versprochen wird. Ein Millionär, der zufällig den gleichen Namen wie der Empfänger trägt, verstarb und der Anwalt sucht dringend nach potentiellen Erben. Dabei handelt es sich natürlich um eine sogenannte „Scam“-Nachricht und kein wirklicher Geldsegen. Vor Empfang der angeblichen Erbschaft muss ein gewisser Betrag vorab gezahlt werden, damit das Geld überwiesen werden kann. Auf diese Zahlungen warten Betroffene bis heute noch.
Legal Abogadoss aus Madrid sucht Erben
Zahlreiche interessierte Verbraucher äußern sich zu ihren Erfahrungen mit diesem Schreiben. Diese sind in den Kommentaren nachzulesen, siehe auch bei Facebook unter der Notiz „Vorsicht vor dem Schreiben der Anwaltskanzlei Victor und Pamela„. Auch erreichten uns Anrufe, in denen das Angebot der Anwälte diskutiert wurde. Es kam sogar dazu, dass ein vermeintlicher Erbe unbedingt an die Geschichte glauben wollte.
Aktuell liegt ein erneuter Versuch vor, Verbraucher um ihr Geld zu bringen. Es handelt sich wie zuvor um ein Fax, welches laut Briefkopf aus Madrid stammen soll. Die genaue Adresse in diesem Fall: Plaza Alonso Martinez, 6, 28004 Madrid. Das Anwaltsbüro heißt in diesem Fall „Legal Abogadoss“ die Rechtsanwältin, welche einen Erben sucht, nennt sich „Frau Dra Rosa Acosta“.

Ist es eine bekannte Betrugsmasche?
Der Inhalt des Faxes ist von ähnlicher Aufbereitung, wie die bereits bekannten Anfragen aus Madrid. So soll der reiche Namensvetter leider im Jahr 2007 verstorben sein und ein Vermögen von 6.890.00 EUR hinterlassen haben. Nach einer längeren Einleitung, wie es in dieser Situation endete (es finden sich u.a. keine anderen Angehörigen), geht es um das Eingemachte. Damit der Empfänger gleichen Namens das Geld in Empfang nehmen kann, sollen genaue Kontaktdaten, wie E-Mail und Telefonnummer, genannt werden.
Bitte nehmen Sie Abstand von diesem Angebot. Es handelt sich um eine altbewährte Masche (siehe Artikel „Abzocke mit angeblicher Erbschaft„, SZ), die gutgläubige Verbraucher um große Summen gebracht hat. Haben Sie weitere Fragen oder wollen Ihre Erfahrung mitteilen? Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten oder die Kommentarfunktion.
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Habe vor einigen Tage einen Brief aus Valencia erhalten von einer F&N Investment, einem Francisco Gonzalez Navarro (Consultor financiero) mit dem gleichen Hintergrund. Ein verstorbener Namensvetter soll 6.500.0000 Euro hinterlassen haben. Er bietet mir 45% an, 45% für ihn, 10% für soziale Zwecke, sonst würde der spanische Staat erben.
Das Briefformular erscheint mir gedruckt, selbst die Unterschrift und der Stempel.
Klar, dass ich das ignoriere.